Haarausfall Ursachen

Du leidest unter Haarausfall und kannst dir nicht erklären, warum du überhaupt mit diesem Problem geplagt bist? Dann lies weiter und du wirst es erfahren, dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen von Haarausfall.

Nicht alles ist problematisch

Bevor wir dir die unterschiedlichen Gründe bzw. Ursachen für Haarausfall vorstellen, möchten wir dir einmal Folgendes klarmachen:

Ein paar vereinzelte Haare während des Duschens oder Kämmens verlieren, ist absolut kein Problem. Der Mensch verliert bis zu 100 Haare pro Tag und das ist ganz normal. Es bringt nichts, sich zu viele Sorgen zu machen, wegen ein paar Haaren, die man ab und zu am Tag verliert. Zum krankhaften Haarausfall wird die ganze Situation erst, wenn man mehr als 100 Haare am Tag über einen längeren Zeitraum verliert und es sich zu einer Regelmäßigkeit entwickelt.

Was sind nun Ursachen für krankhaften Haarausfall?

Die Ursachen für Haarausfall können vielfältig sein, von einem ungesunden Lebensstil, eines nicht richtig funktionierenden Immunsystems bis hin zu einem genetisch vererbten Haarausfall. Diese Ursachen sind auch ganz unterschiedlich zu behandeln.

Jetzt beginnen wir aber auch endlich, dir die verschiedenen Ursachen vorzustellen.

Hormonell bedingter Haarausfall

Bei hormonell bedingtem Haarausfall ist das Gleichgewicht von dem weiblichen Sexualhormon Östrogen und dem männlichen Hormon Testosteron gestört. Man bekommt wegen einem Ungleichgewicht der Sexualhormone Haarausfall, weil diese im Körper die Teilungsaktivität der Haarfollikel sowie die Dauer des Haarzyklus beeinflussen.

Dabei können sich schon kleine Schwankungen im Hormonspiegel auf das Haarwachstum auswirken und ein Verlust der Haare kann eintreten.

Vor allen Dingen bei Frauen tritt diese Ursache für Haarausfall oft auf, wegen einer Schwangerschaft, einer hormonellen Verhütungsmethode, wie die Anti-Baby Pille z.B.. All diese Dinge bringen den Hormonhaushalt des Körpers durcheinander und können für Haarausfall sorgen.

Ungesunder Lebensstil

Eine Ursache für Haarausfall kann auch ein ungesunder Lebensstil sein. Wer also ungesund lebt, hat ein höheres Risiko später auch mal unter Haarausfall leiden zu müssen.

Mit ungesundem Lebensstil ist z.B. zu viel Stress, eine einseitige Ernährung oder auch ein aggressiver Umgang mit der Kopfhaut und dem Haar gemeint. Zu starkes Kämmen kann demnach eine Ursache für Haarausfall sein, da dies zu dem aggressiven Umgang mit den Haaren zählt. Ziehen, Kratzen und das häufige Haarefärben tragen nicht zu einem gesunden Haar bei und können auch Faktoren für Haarausfall sein.

 

Viel Stress im Leben wirkt sich negativ auf den Hormon- und Nährstoffhaushalt aus. Wie du bereits gelesen hast, ist ein gesunder Hormonhaushalt aber besonders wichtig für Haarwachstum und um Haarausfall zu vermeiden.

Eine unausgewogene Ernährung führt zu Nährstoff-, bzw. Vitaminmangel. Die Haarwurzel und Follikel können dann nicht mehr richtig durchblutet werden und die Nährstoffversorgung wird eingeschränkt.Eine Umstellung des Lebensstils und eine aktive Stressvermeidung in Kombination mit einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährung können also schon Wunder bewirken, den Haarausfall stoppen und das Haar wieder wachsen lassen.

Erblich bedingter Haarausfall

Neben dem hormonell bedingten Haarausfall kommt auch noch der erblich bedingte Haarausfall als Ursache infrage. Die meisten, die unter Haarausfall leiden, leiden tatsächlich an erblich bedingtem Haarausfall. Man nennt diese Art von Haarverlust auch Alopezie oder Alopecia androgenetica. Es ist fast jeder zweite Mann im Verlauf seines Lebens betroffen. Unglaublich, oder? Hierbei reicht der Haarausfall von Geheimratsecken bis hin zur ausgeprägten Glatze.

Auch für Frauen ist dies die häufigste Ursache für den Haarausfall. Etwa jede fünfte hat Probleme mit erblich bedingtem Haarausfall.

Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Haarausfall bei Männern und Frauen: Bei Frauen werden meistens die Haare an der Scheitelregion dünner und weniger, bei Männern ist eine Halbglatze bzw. Vollglatze typischer.

Der erblich bedingte Haarausfall wird meistens durch ein vererbtes Gen verursacht, welches eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron auslöst und so auch für einen Haarausfall sorgt.

Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall, auch Alopecia areata genannt, kann eine weitere Ursache für Haarausfall sein. Er äußert sich durch einzelne kahle, runde Stellen meistens auf oder am Kopf. Er kann aber auch an anderen Körperstellen wie Bart, Brust, Bein oder Armbereich auftreten.

Auslöser für diese Art von Haarausfall ist eine Autoimmunreaktion oder eine Entzündung.

Meistens wachsen die Haare an den betroffenen Stellen nach einigen Monaten wieder nach und eine Therapie ist nicht nötig. Rückfälle sind jedoch häufig.

Diffuser Haarausfall

Auch ein diffuser Haarausfall ist möglich, jedoch ist dies eher eine seltene Art von Haarausfall und sie kommt nicht so oft vor. Beim diffusen Haarausfall fallen die Haarwurzeln der Kopfhaut gleichmäßig aus und nicht nur auf eine Stelle begrenzt. Gründe dafür können eine Schilddrüsenfehlfunktion oder Eisenmangel sein. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, eine Chemotherapie können Auslöser sein. Auch hier kann Stress eine Ursache für den Haarausfall sein.

Hausmittel gegen Haarausfall

Was kann man nun aber tun, wenn man unter Haarausfall leidet? Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und man muss den Haarausfall je nach Ursache behandeln. Man kann jedoch auch mit Hausmitteln eine Abhilfe schaffen und muss nicht direkt eine Therapie durchführen oder bestimmte Mittel kaufen. Sollten die Hausmittel nicht wirken, kann man immer noch darüber nachdenken.

Ist der Haarausfall auf einen Nährstoffmangel oder Stress und äußere Faktoren zurückzuführen, lässt er sich relativ einfach behandeln, indem man seinen Alltag weniger gestresst gestaltet, z.B. durch regelmäßige Entspannungs-, und Erholungspausen. Liegt ein Nährstoffmangel vor, sollte man sich ausgewogener ernähren und einfach gesunder leben. Vielleicht sollte man auch über Nahrungsergänzungsmittel nachdenken. Äußere Faktoren sind ganz einfach zu beseitigen, wenn man z.B. öfters auf das Haarekämmen und Färben verzichtet.

Bei hormonell-, genetisch bedingtem Haarausfall gestaltet sich die Behandlung schon als schwieriger. Hier sollte man sich am besten von einem Arzt beraten lassen.

Bei einem genetisch bedingten Haarausfall, also einer androgenetischer Alopezie hilft das Mittel Minoxidil, dessen Wirkungsweise zwar nicht ganz bekannt ist, aber von dem vermutet wird, dass es die Durchblutung der Haarfollikel und die Aktivität der Haarwurzeln auf der Kopfhaut anregt.

Jedoch können bei der Benutzung dieses Mittels einige unerwünschte Nebenwirkungen wie unerwünschter Haarwuchs am Körper, Juckreize und Hautentzündungen auftreten. Hier gilt es abzuwägen, ob es sich lohnt, das Risiko auf solche Nebenwirkungen einzugehen. Vielleicht ist der Haarausfall gar nicht so schlimm und man entscheidet sich dann letztendlich aufgrund der Nebenwirkungen gegen die Verwendung des Mittels.

Neben Minoxidil kann auch das Medikament Finasterid zur Behandlung eines genetisch bedingtem Haarausfalls eingesetzt werden.


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